So sollen Startups in Deutschland gefördert werden

Was in anderen Ländern schon lange Realität ist, ist in Deutschland noch in der Entwicklung. Die Rede ist von der Startup-Politik in Deutschland. Ein Startup steht in der Regel für ein unkonventionelles Unternehmen mit einem innovationen Produkt oder einer Dienstleistung. Doch oftmals handelt es sich nur um eine Idee, die erst noch mit viel Geld entwickelt und produziert werden muss. Das entspricht nicht unserer klassischen Wirtschaftspolitik, doch es ändert sich was.

Wagniskapital ist verfügbar

Schaut man sich in den Großstädten ob Berlin oder Hamburg um, so findet man hier mittlerweile auch eine Startup-Szene mit innovationen und jungen Unternehmen. Doch die Bedingungen in denen diese Unternehmen tätig sind, sind oftmals noch schwierig. Das gilt insbesondere hinsichtlich der Finanzierung. Den nicht selten brauchen diese Unternehmen viel Geld, gerade für die Entwicklung. Und der Erfolg ist nicht garantiert. Doch keine Bank möchte hier Geld verdienen, dementsprechend schwierig ist die Finanzierung. Doch die Bundesregierung hat sich diesem Thema angenommen und zahlreiche Förderprogramme aufgelegt, die unter anderem auch als Wagniskapital ausgelegt sind. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang zum Beispield er Gründerfons HTGF für Hightech-Förderung oder der INVEST Zuschuss für den Mittelstand. Und ab 2020 wird auch die KfW-Bank als Förderbank Wagniskapital für Startups zur Verfügung stellen. Insgesamt wurden seit 2013 513 Millionen Euro an Wagniskapital in über 6300 Projekten laut dem Bundesministerium für Wirtschaft investiert.

Wagniskapital in der Übersicht:

Erleichterungen bei der Gründung

Nicht nur aber im Bereich der Finanzierung durch Wagniskapital tut sich etwas in Sachen Sartup Politik in Deutschland, sondern auch in der Bürokratie. So soll zukünftig die Online Gründung von einem Unternehmen möglich sein. Auch soll es eine Befreiung von den monatlichen Meldungen bei der Umsatzsteuer geben und eine Entlastung bei den Statistik Pflichten erfolgen. Dadurch sollen Gründungen in Deutschland erleichert werden. Zumal es zusätzlich noch ein einheitliches Portal für Bürger und Unternehmen geben soll, über das man alle Angelegenheiten erledigen kann.

Maßnahmen nochmals in der Übersicht:

  1. Online Gründungen sind zukünftig möglich
  2. Befreiung von Voranmeldungen bei der Umsatzsteuer
  3. Befreiung von Statistik-Pflichten

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